Qualität zeigt sich in der Struktur: Warum die Stabilität des Herstellungsverfahrens entscheidet Wer sich intensiv mit kolloidalen Elementen beschäftigt, stößt früher oder später auf eine sehr praktische Frage: Kann man verschiedene Kolloide eigentlich miteinander mischen – beispielsweise Zink und Magnesium – oder verändern sie sich dadurch? Die Antwort darauf liegt nicht in den Elementen selbst, […]
Wer sich intensiv mit kolloidalen Elementen beschäftigt, stößt früher oder später auf eine sehr praktische Frage: Kann man verschiedene Kolloide eigentlich miteinander mischen – beispielsweise Zink und Magnesium – oder verändern sie sich dadurch?
Die Antwort darauf liegt nicht in den Elementen selbst, sondern in der Physik ihrer Herstellung. Denn Kolloid ist nicht gleich Kolloid. Ob ein System in der Mischung stabil bleibt oder sich verändert, entscheidet sich im Aufbau des flüssigen Netzwerks.
Das feine Gleichgewicht im Wasser
Man kann sich ein kolloidales System ein wenig wie ein fein abgestimmtes, sensibles Netzwerk vorstellen. In einer hochwertigen Lösung schweben die winzigen Elementarpartikel fein verteilt im Wasser. Damit sie in diesem Schwebezustand bleiben und sich nicht am Boden absetzen, spielt das Ladungsverhalten der Partikel eine entscheidende Rolle.
Je nach Herstellungsverfahren kann sich diese Struktur jedoch unterscheiden:
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Veränderliche Systeme (z. B. klassische Elektrolyse): Bei Verfahren, die primär mit Strom und Elektroden arbeiten, entsteht oft ein hoher Anteil an freien Ionen oder unregelmäßig geladenen Partikeln. Diese Teilchen können reaktiver sein. Schüttet man verschiedene so hergestellte Lösungen zusammen, kann dieses empfindliche Gleichgewicht beeinflusst werden. Die Partikel können sich zu größeren Clustern zusammenlagern (Agglomeration), wodurch sich die ursprüngliche Verteilung im Wasser verändert und die Stabilität des Systems nachlässt. Zudem sind bei einem Verlust der Systemstabilität theoretisch auch Veränderungen der ursprünglichen Partikelstruktur denkbar. Je nach Element und Umgebungsbedingungen können dabei unter bestimmten Bedingungen veränderte Verbindungen oder Reaktionen mit Bestandteilen des Mediums auftreten.
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Strukturierte Systeme (Das Protonenresonanzverfahren): Das Herstellungsverfahren zielt von Anfang an auf eine möglichst gleichmäßige Partikelverteilung und eine stabile elektrostatische Balance ab. Die Struktur im Wasser wird so aufgebaut, dass die feine Verteilung der Partikel möglichst lange erhalten bleiben soll.
Warum sich die Kolloide gut kombinieren lassen
Durch die hohe physikalische Stabilität, die das Protonenresonanzverfahren unterstützt, bleiben die Lösungen auch in Kombination über einen längeren Zeitraum physikalisch stabil.
Da die einzelnen Elemente in sich strukturiert sind und sich durch ihre gleichgerichtete Ladung ganz natürlich auf Abstand halten, stören sie sich im selben Gefäß in der Regel nicht. Sie bilden ein harmonisches Gesamtnetzwerk. Für die Anwendung bedeutet das eine hohe Flexibilität: Viele Elemente lassen sich hervorragend miteinander kombinieren, da die feine Verteilung der Partikel im Wasser erhalten bleibt.
Wichtiger Hinweis zur Systemkonsistenz
Da die Nachfrage nach stabilen kolloidalen Systemen wächst, verändern sich auch die Angebote auf dem Markt. Neben klassischen Verfahren wie der Elektrolyse oder dem Hochvolt-Plasma-Verfahren tauchen zunehmend neue Anbieter auf, die ihre Produkte ebenfalls unter der Bezeichnung „Protonenresonanz“ deklarieren. Hier ist für Anwender jedoch Vorsicht geboten, da solche Begriffe rechtlich nicht standardisiert sind und sich technische Systeme verschiedener Hersteller unterscheiden können. Wie ein Hersteller sein System im Detail technisch aufbaut, bleibt oft intransparent.
Aus diesem Grund beziehen sich unsere Aussagen zur Stabilität und Kombinierbarkeit ausschließlich auf Produkte aus unserem eigenen Herstellungs- und Qualitätssystem. Wir können Aussagen zur Stabilität, Reinheit und elektrostatischen Balance verständlicherweise nur für Kolloide treffen, die unser eigenes Herstellungs- und Qualitätssystem durchlaufen haben.
Aus Vorsichtsgründen empfehlen wir daher ausdrücklich, unsere Produkte nicht mit Produkten anderer Anbieter zu kombinieren – auch dann nicht, wenn ähnliche Herstellungsbegriffe verwendet werden. Wie sich Partikelverteilung und Ladungsverhalten bei Drittanbieter-Produkten verhalten, lässt sich von außen nicht beurteilen. Um unerwünschte strukturelle Veränderungen oder ein Nachlassen der Stabilität zu vermeiden, sollten Lösungen unterschiedlicher Hersteller daher nicht miteinander kombiniert werden.
Fazit: Qualität zeigt sich in der Struktur
Wenn es um die Kombination von Kolloiden geht, ist die Stabilität des Gesamtsystems das entscheidende Kriterium. Ein physikalisch sorgfältig aufgebautes Kolloid kann seine Balance im Wasser am besten behalten, wenn die feine Struktur des Systems erhalten bleibt.
Wägen Sie ab, wie die Kolloide hergestellt wurden, achten Sie auf transparente, etablierte Verfahren und nutzen Sie für Mischungen ausschließlich die aufeinander abgestimmten Elemente aus unserem Hause – so bleibt die ursprüngliche Struktur der Partikel möglichst erhalten.
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