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Wenn sich Sommerekzemer über Nacht aufscheuern – was jetzt wirklich wichtig ist
Wenn sich Sommerekzemer über Nacht aufscheuern – was jetzt wirklich wichtig ist Man kommt morgens in den Stall und sieht es sofort: Die Decke ist verrutscht, irgendwo gerissen oder nachts kaputt gegangen. Die Brust ist wund, an der Mähne fehlen Haare und das Pferd hat sich stundenlang gescheuert. Gerade bei Sommerekzemern reichen manchmal wenige Stunden, […]
10 Mai 2026
Wenn sich Sommerekzemer über Nacht aufscheuern – was jetzt wirklich wichtig ist
Man kommt morgens in den Stall und sieht es sofort:
Die Decke ist verrutscht, irgendwo gerissen oder nachts kaputt gegangen. Die Brust ist wund, an der Mähne fehlen Haare und das Pferd hat sich stundenlang gescheuert.
Gerade bei Sommerekzemern reichen manchmal wenige Stunden, damit aus einer kleinen Scheuerstelle eine großflächig gereizte Haut wird. Viele Pferdehalter geraten in solchen Momenten erstmal in Stress – besonders am Wochenende oder wenn gerade keine Ersatzdecke verfügbar ist.
Denn genau dann beginnt oft das große hektische Ausprobieren:
Hier noch eine Lotion, dort noch ein Spray, jemand aus dem Stall empfiehlt eine Mischung aus dem Internet und plötzlich landen fünf verschiedene Produkte auf einer Haut, die eigentlich längst völlig überreizt ist.
Doch gerade in solchen Momenten ist oft das Wichtigste: erst einmal Ruhe in die Situation bringen.
Wenn aus einer kleinen Stelle plötzlich ein großes Problem wird
Viele Besitzer kennen diese Situation nur zu gut:
Am Abend war vielleicht nur eine kleine empfindliche Stelle zu sehen. Nichts Dramatisches. Die Decke saß eigentlich gut und das Pferd wirkte ruhig.
Und am nächsten Morgen ist plötzlich alles offen.
Gerade bei Sommerekzemern kann sich die Situation innerhalb weniger Stunden stark verändern. Wärme unter der Decke, Feuchtigkeit, Schweiß und permanentes Reiben sorgen dafür, dass die Haut irgendwann regelrecht „kippt“.
Besonders kritisch wird es dann, wenn:
die Decke verrutscht
etwas scheuert
Nähte drücken
sich das Pferd nachts massiv reibt
oder eine beschädigte Decke zusätzliche Reibung verursacht
Viele unterschätzen, wie schnell sich Pferde dabei regelrecht in eine Scheuerspirale hineinsteigern können.
Warum Sommerekzemer oft kaum noch zur Ruhe kommen
Hat das Scheuern einmal richtig begonnen, wirken viele Pferde irgendwann fast wie gefangen in ihrer eigenen Unruhe.
Selbst kleine Reizungen können sich durch das ständige Reiben immer weiter verstärken. Die Haut wird empfindlicher, das Pferd scheuert erneut und die Situation eskaliert zunehmend.
Gerade nachts fällt vielen Pferden das besonders schwer:
mehr Bewegung auf dem Paddock
Schwitzen unter der Decke
Insekten
Wärme
Reibung an Zäunen oder Unterständen
Am nächsten Morgen stehen viele Besitzer dann vor einem Pferd, das völlig gestresst wirkt und sich die halbe Nacht wund gescheuert hat.
Viele gut gemeinte Maßnahmen machen die Haut zusätzlich unruhig
In solchen Situationen beginnt häufig hektisches Handeln. Verständlicherweise – denn kaum jemand sieht sein Pferd gerne so.
Doch genau hier entsteht oft das nächste Problem:
Die Haut bekommt plötzlich alles gleichzeitig.
Viele Pferdehalter probieren:
stark parfümierte Produkte
alkoholhaltige Sprays
internetbekannte „Geheimrezepte“
verschiedene Lotionen
ätherische Öle
stark fettende Mischungen
Doch empfindliche Sommerhaut reagiert nicht auf alles gleich gut.
Gerade wenn die Haut bereits wund, warm oder stark beansprucht ist, können zu viele unterschiedliche Produkte die Situation zusätzlich unruhig machen. Manche Pflegeprodukte werden außerdem als sehr wärmend empfunden – was nicht jeder Sommerekzemer angenehm findet.
Manchmal braucht die Haut nicht noch mehr Reize, sondern zunächst einfach weniger.
Die mechanische Belastung wird oft unterschätzt
Besonders kritisch sind häufig:
Brustbereich
Mähnenkamm
Schweifrübe
Bauchnaht
Halsansatz
Dort entsteht unter Ekzemerdecken oft dauerhaft Reibung. Wenn die Haut ohnehin empfindlich ist, kann schon eine kleine Druckstelle dazu führen, dass Pferde anfangen, sich massiv zu scheuern.
Viele kennen genau diesen Moment:
Abends war noch alles ruhig – morgens ist plötzlich die halbe Mähne offen.
Hinzu kommt:
Nicht jede Decke passt in jeder Phase gleich gut. Manche Pferde verändern im Sommer ihre Figur, schwitzen stärker oder reagieren empfindlicher auf bestimmte Materialien. Eine Decke, die wochenlang problemlos funktioniert hat, kann plötzlich anfangen zu scheuern.
Was in akuten Situationen oft erstmal wichtiger ist als Perfektion
Gerade wenn am Wochenende keine Ersatzdecke verfügbar ist oder die Situation nachts eskaliert ist, verlieren viele Pferdehalter verständlicherweise erstmal den Kopf.
Doch oft geht es zunächst gar nicht darum, sofort die perfekte langfristige Lösung zu finden.
Wichtiger ist häufig:
weitere Reibung vermeiden
die Haut möglichst ruhig halten
nicht ständig neue Produkte testen
das Pferd aus der akuten Scheuerspirale herauszubekommen
Denn wenn ein Pferd einmal völlig unruhig geworden ist, verstärkt sich vieles gegenseitig.
Was viele Pferdehalter im Stallalltag nutzen
Gerade in akuten Situationen setzen viele Pferdehalter auf möglichst reizarme Konzepte, um die Haut zunächst etwas zur Ruhe kommen zu lassen.
Im Praxisalltag werden hierbei unter anderem auch Hanfblatt-Formulierungen genutzt. Viele Pferdehalter berichten, dass sie gerade in Momenten, in denen Pferde sehr unruhig wirken oder sich immer weiter scheuern, mit Hanfblatt-Vollextrakten gute Erfahrungen gemacht haben.
Häufig wird beschrieben, dass die Pferde nach dem Auftragen insgesamt entspannter wirken und sich die Situation im Stall zunächst etwas beruhigt.
Gerade bei Sommerekzemern erleben viele Besitzer enorme Unterschiede zwischen verschiedenen Produkten und Zusammensetzungen. Nicht jede Formulierung wird von empfindlicher Sommerhaut gleich gut angenommen.
Akutmaßnahmen ersetzen keine langfristige Begleitung
Trotzdem ist wichtig zu verstehen:
Wenn ein Pferd sich regelmäßig stark scheuert, beginnt das Thema meist nicht erst an der Hautoberfläche.
Akute Pflege kann helfen, die Situation kurzfristig etwas zu entspannen. Die langfristige Begleitung beginnt jedoch oft deutlich früher:
bei Haltung und Management
bei der Hautbarriere
bei Fütterung und Stoffwechsel
bei allgemeinen Belastungen des Systems
oder bereits Wochen vor der eigentlichen Ekzemzeit
Viele Veränderungen zeigen sich außerdem nicht nur an der Hautoberfläche. Auch Fellstruktur, Hufe oder Verdauung können Hinweise darauf geben, wie stark das System bereits belastet ist.
Gerade in akuten Situationen hilft vielen Pferdehaltern ein klarer erster Schritt:
nicht hektisch werden, nicht zehn Produkte gleichzeitig testen und die Haut nicht zusätzlich stressen.
Oft geht es zunächst einfach darum:
weitere Reibung zu vermeiden
empfindliche Haut möglichst ruhig zu halten
das Pferd aus der akuten Scheuerspirale herauszubekommen
und die Situation im Stall erstmal wieder etwas zu entspannen
Da sich Hanfblatt-Formulierungen in Qualität und Zusammensetzung teilweise deutlich unterscheiden können, erreichen uns hierzu immer wieder Fragen aus dem Stallalltag.
Wenn Sie wissen möchten, mit welchen Produkten wir persönlich gute Erfahrungen gemacht haben, schreiben Sie uns gerne oder rufen Sie uns an.
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